Fischen auf dem See des Unbewussten
im Zustand zwischen Wachen und Schlaf:
Wir kennen das Bild des Eisbergs von dem nur 10 Prozent aus dem
Wasser ragen. Die Psychologen sagen, dass unser Bewusstein etwa
10 Prozent unserer geistigen Kapazität ausmacht,
90 Prozent liegen im Unbewussten verborgen.

C. G. Jung spricht weiterhin vom Kollektiven Unbewussten
als Lagerstätte psychischen Erbes,
also eine Kraft aus der Tiefe,
die uns Alle gemein ist, und uns lenkt.

Über Zen Meditation und verschiedene Arten der
Körperarbeit habe ich versucht mich in diese Tiefe
hinab zu tasten.
Auf diesem Weg ist mir klar geworden,
dass gerade die fremdartigen elektronsichen Klänge
dazu geeignet sind, ein Tor dorthin zu öffnen und
einen kreativen Austausch möglich zu machen.
Sie wirken wie ein Gleitmittel das die Verbindung
zwischen der bewussten und unbewussten Sphäre
offen hält, um Zugang zu den Schätzen der Tiefe
zu haben.
Es ist eine aufregende und spannende Reise.

Die Wirkung der Musik kommt am besten
in entspannter Körperhaltung, bei mäßiger Lautstärke
und einem abgedunkeltem Raum zustande.

Realisiert werden meine Klangmeditationen auf
verschiedenen modularen Hard- und Software
Synthesizern, die ich in meinem Studio zusammen
mische oder life improvisiere.